Rückblick der Karlsruher Konferenz 2018

16. März 2018

Gartenhalle, am Zoo,
Festplatz 3, 76137 Karlsruhe

"Integrierte Kompetenz – die besondere Praxis"

Vier Berichte aus der zahnärztlichen Praxis, das ist der ganz besondere Ansatz der Karlsruher Konferenz 2018. Eine Kollegin und drei Kollegen berichten, was sie aus ihrer Praxis gemacht haben. Fachkompetenz und Lebensweg sind somit die Leitthemen der Referate. Die Fachthemen umfassen ganz unterschiedliche Gebiete: CAD/CAM-Technik, mikroinvasive Chirurgie, Laserzahnheilkunde und die Behandlung von Behinderten und Pflegebedürftigen. 

Neue Mitglieder

Walther-Engel-Preis 2018

Karlsruher Vortrag

Pressegespräch 

Workshops

Zusammenfassungen der Vorträge

Dr. Sabine Hopmann, Lemförde

"Biologisches Gewebsmanagement durch Replantation und Extrusion von Zahnsegmenten"

Den Auftakt des wissenschaftlichen Programms gestaltete Frau Dr. Sabine Hopmann aus Lemförde, wo sie seit mehr als dreißig Jahren engagiert und fortbildungsorientiert Zahnheilkunde lebt und praktiziert. In ihrem Referat stellte sie das tissue master concept (TMC) vor, das dem parodontalen Ligament auf der Wurzeloberfläche des Zahnes eine zentrale Bedeutung zuerkennt. Das biologische Potenzial von intakter Alveole und Faserapparat kann durch Extrusions- und Replantationstechnik auch noch beim stark zerstörten oder sogar nicht erhaltungsfähigen Zahn genutzt werden. 

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Dr. Manfred Wittschier, Landshut

"LASER – eine verkannte Technologie -
Chance für Therapie und Praxis"

Die Lasertechnologie führt in der Zahnmedizin nach wie vor ein Nischendasein, lediglich 5% der deutschen Praxen verfügen aktuell über einen Dentallaser. Dr. Manfred Wittschier aus Landshut- seit 1997 überzeugter Laseranwender- sieht die Gründe dafür in der fehlenden universitären Lehre und zu wenigen Publikationen zum Thema Laser, wodurch sich die Zahnärzte schwer tun, den universellen Nutzen des Lasers zu erkennen.

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Dr. Guido Elsäßer, Kernen

"Zahnmedizinische Betreuung von Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung zwischen Anspruch und Wirklichkeit"

Dr. Elsäßer stellte zu Beginn seines Vortrages klar, dass Behinderungen zu 85% im Lauf eines Lebens erworben werden. Der Begriff des „Behinderten“ sei im Lauf der Zeit immer wieder Änderungen unterworfen gewesen. Der Anspruch allerdings, wie der Umgang mit behinderten Personen zu erfolgen habe, sei heute klar geregelt. Er begründe sich aus der UN-Behindertenkonvention.

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Dr. Bernd Reiss, Malsch

"Digitale Verfahren in der Zahnmedizin:
High Tech in der Dorfpraxis"

 

Die ersten Berührungspunkte mit digitalen Verfahren hatte Herr Dr. Reiss während seiner Tätigkeit in der Akademie für Zahnärztliche Fortbildung in Karlsruhe. Daher freute es ihn besonders, auf der Karlsruher Konferenz darüber referieren zu dürfen.

Damals lernte Dr. Reiss den ersten Cerec Scanner kennen und blieb diesem System bis heute treu. Mitreißend spannte der Referent den Bogen von der Historie der ersten Scanner über den aktuellen Standard bis hin zu einem Ausblick, wie die Systeme in Zukunft die Zahnmedizin verändern werden.

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