Die Versorgung tief subgingivaler Restaurationen mit Komposit – eine Herausforderung! Ein praktischer Arbeitskurs

Die Versorgung tief subgingivaler Zahnhartsubstanzdefekte ist eine Herausforderung in der Zahnarztpraxis. Neben klassischen Methoden, wie der chirurgischen Kronenverlängerung, hat sich in den letzten Jahren zunehmend ein alternativer Behandlungsweg mit der Versorgung durch direkte Kompositrestaurationen etabliert. Im subgingivalen Bereich muss das feuchtigkeitsempfindliche Kompositmaterial jedoch mit spezieller Technik eingebracht und verarbeitet werden. Der Kurs vermittelt das Heidelberger Behandlungskonzept der sogenannten R2-Technik, mit welcher durch ein zweiphasiges Vorgehen tief subgingivale Restaurationen hergestellt werden können. Des Weiteren wird anhand von klinischen Behandlungsfällen aufgearbeitet, wie die Verletzung der biologischen Breite zu bewerten ist. Der Kurs wird Ihnen Wege aufzeigen, wie Sie auch bei komplexen, extrem ungünstigen Ausgangsbedingungen gute Ergebnisse im Praxisalltag erzielen können.

Kursinhalte

  • Versorgung subgingivaler und tiefer Kavitäten
  • Trockenlegung, Darstellung der Kavitätenumrisse und Blutungsmanagement
  • Grenzen der Matrizentechnik und neue Lösungsansätze
  • Neue Insertionstechniken
  • Suffiziente approximale Kontakte auch bei der Versorgung ausgedehnter Kavitäten
  • Restaurationen in zweizeitiger Technik (R2-Technik)
  • Ausarbeitung schwer zugänglicher Areale
  • Das Dogma der biologischen Breite neu betrachtet

Praktische Übungen

  • Übungen am Phantom
Kurs
Die Versorgung tief subgingivaler Restaurationen mit Komposit – eine Herausforderung! Ein praktischer Arbeitskurs
Nummer Punkte
9260 9
Datum
12.03.2022 09:00 - 17:00
Referenten
Prof. Dr. Diana Wolff
Kursgebühr
Einzelbuchung: 450,-€