Petros Markaris, Schriftsteller
„Der Schriftsteller und die Städte“
Was ich immer hervorgehoben habe ist, dass man diese Krise nicht meistern kann, wenn man die Kultur nicht mit einbezieht. Es ist umsonst, wenn man nur und ausschließlich über den Euro redet.“ Dieser Satz stammt aus einem jüngst gesendeten Interview, dass Petros Markaris dem Norddeutschen Rundfunk gab. Er ist überall ein sehr begehrter Gesprächspartner der Medien wenn es darum geht, ein tieferes Verständnis für die gesellschaftlichen und kulturellen Verwerfungen zu entwickeln, die in Europa um sich greifen. Er ist schon auf Grund seines Lebenslaufes dafür prädestiniert sich den Fragen zu stellen, die hierbei aufgeworfen werden. Aufgewachsen ist Petros Markaris im weltoffenen Istanbul der 50er Jahre, in dem neben türkisch auch griechisch, armenisch und die Sprache der sephardischen Juden gesprochen wurde. Sein Vater hielt Deutsch für die Sprache der Zukunft und schickte ihn auf das österreichische St. Georgs Kolleg in Istanbul. So war es für ihn vorgezeichnet, in Wien zu studieren. Bald darauf wählte er Athen als ständigen Wohnsitz.
2013 | Petros Markaris |
2012 | Rafik Schami |
2011 | Dr. Philipp Rösler |
2010 | Matthias Horx |
2009 | Prof. Dr. Wangari Maathai |
2008 | Dr. Wolfgang Schüssel |
2007 | Dr. Siegfried Jaschinski |
2006 | Dr. Mohamed ElBaradei, M.A. |
2005 | Stephen K. Green, M.A. |
2004 | Prof. Dr. Lilia Shevtsova |
2003 | Prof. Dr. W. Michael Blumenthal |
2002 | Wolfgang Thierse |
2001 | The Right Honourable |
2000 | 40 Jahre Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe |
1999 | His Grace |
1998 | Dr. Haris Silajdzic |
1997 | Carla Del Ponte |
1996 | Otto von der Gablentz, Bonn |
1995 | Dr.Irfan Ljubijankic |
1994 | Dr. Dr. h.c. Jehan Sadat, |
1993 | Yitzhak Navon |
1992 | Seine Eminenz Dr. Dr. h.c. Agostino Kardinal Casaroli |
1991 | Dr. Colette Flesch |
1990 | Prof. Dr. Dr. h.c. Erwin Chargaff |
1989 | Prof. Dr. Dr. Reinhard Löw |
1988 | Dr. Antony Edward Rupert |
1987 | Lothar Späth |
1986 | Dr. Joseph Luns |
1985 | Dr. Dr. h.c. Theo Sommer |
1984 | Rudolf v. Bennigsen-Foerder |
1983 | Dr. Peter von Siemens |

Rafik Schami
syrisch-deutscher Erfolgsautor
"Der Mut, die Würde und das Wort. Eine Aufforderung, Dinge beim Namen zu nennen."

Ausschnitt aus dem Vortrag des Bundesministers für Gesundheit Dr. Philipp Rösler

Dr. Ute Maier,
Vorsitzende des Vorstandes
der KZV Baden-Württemberg

Dr. Jürgen Fedderwitz
Vorsitzender des Vorstandes der KZBV

Ausschnitt aus dem Vortrag von Matthias Horx Trend- und Zukunftsforscher
"Die Weisheit der Krise - vom Wesen des Wandels"
Zum "Karlsruher Vortrag" lädt die Akademie seit 1983 alljährlich die Öffentlichkeit am Wochenende Ihrer Gründung (31. März 1960) ein. Mit 85 Zuhörern begann 1983 die Vortragsreihe, 1999 konnten über 1.300 geladene Gäste begrüßt werden.
Der Karlsruher Vortrag hat sich die Aufgabe gestellt, Persönlichkeiten zum Vortrag zu bitten, die durch Ihr Lebensbeispiel zur Ausprägung gemeinsamer Werteüberzeugungen beitragen und beigetragen haben. Außerdem bemüht sich die Akademie seit 1988 darum, nur Persönlichkeiten einzuladen, die vor einem öffentlichen deutschen Publikum selten gesprochen haben. Um dem Anliegen des Karlsruher Vortrages noch eindrucksvoller gerecht zu werden, gibt die Akademie seit 1993 ausschließlich einer Persönlichkeit des öffentlichen Lebens die Gelegenheit, mit einem Schlußwort dem Vortragenden zu danken.
Der "Karlsruher Vortrag" richtet sich an Teilnehmer der Karlsruher Konferenz und geladene Gäste.
Die neue Skulptur von Joachim Czichon wird in den kommenden Jahren den Karlsruher Vortrag symbolisieren. Sie zeigt zwei einander zugewandte Gestalten, die sich im Gespräch befinden. Joachim Czichon, der den Karlsruher Vortrag aus seinen Anfängen kennt und ihn jetzt Jahrzehnte begleitet hat, schuf bereits die erste Skulptur, die im Jahr 2001 erstmalig an Lord Dahrendorf vergeben wurde. Die zweite Skulptur ist das Ergebnis von Joachim Czichons Reflektionen über die Karlsruher Traditions- veranstaltung „Mund auf“. Am 12. März 2011 hat er selbst die Bronzeskulptur dem Publikum vorgestellt und erläutert. Der erste Geehrte war der Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler.