Parodontitistherapie – gibt es Abkürzungen zum Therapieerfolg?
In einem brillant strukturierten Vortrag untersuchte Prof. Christof Dörfer die Innovationen auf dem Gebiet der Parodontitis-Therapie der letzten Jahre. Da die Parodontologen außerordentlich intensiv das klinische Ergebnis von neuen Therapieansätzen beforschen, konnte er auf ein umfangreiche Studien und Reviews zurück greifen. Er arbeitete heraus, dass Methoden wie die „Full-Mouth Disinfection“ sehr wohl Vorteile in Bezug auf die Organisation der Therapüie haben kann, in Bezug auf das Ergebnis bleibt aber die konventionelle mechanische Therapie der Goldstandard. Bei der Bewertung neuer Methoden ist auch in internationalen Studien ein Innovations-Bias festzustellen, d.h. wenn eine Forschergruppe mit Elan und Konzentration daran geht etwas Neues auszuforschen, dann ist allein die hierdurch hervorgerufene klinische Sorgfalt die Ursache für hervorragende Behandlungsergebnisse. Ob in der danach einsetzenden Routine diese Ergebnisse Bestand auch haben, zeigt sich erst sehr viel später.
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Methoden und Materialien in der Kieferorthopädie
Zahnärzte brauchen eine klare Vorstellung darüber, welche Befunde – auch beim erwachsenen Patienten – durch kieferorthopädische Therapie lösbar sind.
Dr. Christian Sander aus München zeigte Fälle, die bei der ersten Inspektion normalerweise Richtung Chirurgie weitergedacht werden, die aber doch mit kieferorthopädischen Mittel hervorragend gelöst werden können. Voraussetzung dafür ist jedoch die perfekte Beherrschung von zeitgemäßen Methoden und Materialien. In bewegten Animationen erhielten die Zuhörer einen Eindruck davon, was kieferorthopädische Therapie vermag.
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Die endodontische Behandlung – welchen Nutzen haben neue Methoden?
Prof. Edgar Schäfer aus Münster hielt eine Fülle von hilfreichen Informationen für die Teilnehmer bereit. Neue Methoden der Aufbereitung – insbesondere die Reziproc-Technik - wurden wissenschaftlich beleuchtet. Das Resümee war sehr motivierend, diese Innovation für die Praxis einzusetzen. Er ließ jedoch keinen Zweifel daran, dass ausschlaggebend für den Erfolg der endodontischen Behandlung die vollständige Desinfektion des Kanalsystems ist. Auch hierfür sind mechanisch-physikalische Methoden verfügbar, die das Ergebnis entscheidend fördern und sichern.
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Es ist etwas besonderes, Mitglied der Karlsruher Konferenz zu sein. Jeder, der die "Nadel" der Mitglieder tragen darf, hat eine beeindruckende Fortbildungsleistung erbracht und darf sich stolz in die große Gruppe der Zahnärztinnen und Zahnärzte einreihen, die ihr Fach mit einem ganz besonderen Engagement betreiben. Der Vorsitzende des Verwlatungsrates, Dr. Norbert Engel, ehrte die neuen Mitglieder
und überreichte die Urkunde. Er stellte heraus, das Zahnmedizin eine auf den Menschen beogenen Kunst ist. Sie ist nicht darstellbar durch Checklisten und administrative Überprüfung von Behandlungsvorgängen. Allein das persönliche Engagement für den Patienten und die Liebe zum Beruf machen aus einem Zahnarzt einen guten Zahnarzt.
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In der festlich gestimmtem Runde der Konferenzteilnehmer und im Beisein von 6 anwesenden Preisträgern aus den letzten Jahren, überreichte der Präsident der Landeszahnärztekammer, Dr. Udo Lenke, den Walther-Engel-Preis 2013 an Herrn Privatdozenten Dr. Christian Sander.
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Die Palazzo-Halle – ein wunderschöner Rahmen für den Karlsruher Abend 2013. Von der sanft strahlenden Beleuchtung bis zu den festlich gedeckten Tischen. Der Karlsruher Abend war ein Highlight für die Konferenzteilnehmer.
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