Wie sieht der Behandlungsablauf aus? Voraussetzung für eine erfolgreiche Parodontitisbehandlung ist eine gute Mundhygiene. Im Rahmen der „Parodontitis Vorsorge" werden in der ersten Phase durch unsere Zahnmedizinische Fachassistentinnen (ZMF) alle Zahnoberflächen von Belägen befreit und poliert. Zusätzlich wird ein individuelles Konzept zur persönlichen Mundpflege erarbeitet. In Verbindung mit einer optimierten häuslichen Zahnpflege verringert dies bereits deutlich die oberflächliche Zahnfleischentzündung. Diese erste Phase ist Grundlage für den Therapieerfolg und Vorraussetzung für die weiterführende Therapie.
In der zweiten Phase werden bei der Tiefenreinigung durch den Zahnarzt unter örtlicher Betäubung die Zahnfleischtaschen und die Wurzeloberflächen gründlich gereinigt. Ziel ist die Entfernung der bakteriellen Beläge unterhalb des Zahnfleischrandes.
Die dritte Phase ist die so genannte Erhaltungsphase oder Unterstützende Parodontaltherapie (UPT). Der Heilungserfolg wird durch den Zahnarzt kontrolliert und durch die regelmäßige professionelle Unterstützung durch die ZMF langfristig erhalten. Verschlechterungen der Situation werden so frühzeitig erkannt, Defizite in der Mundhygiene rechtzeitig entdeckt und das Immunsystem des Patienten wirksam unterstützt. Entscheidend für den langfristigen Therapieerfolg ist die Teilnahme an der regelmäßigen Nachsorge, die ein Leben lang durchgeführt werden muss.
Das Bild steht für gesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch.