Frontzahnästhetik in der Praxis: Komposit statt Keramik?

Der natürliche Zahn als Vorbild für jede Restauration stellt hohe Anforderungen an das verwendete Material an den Zahntechniker sowie an den Zahnarzt. Im Falle direkter Kompositrestaurationen liegt die gesamte ästhetische Verantwortung in den Händen des Behandlers. Am natürlichen Zahn angelehnte Schichttechniken schaffen die Voraussetzungen für vorhersagbare ästhetische Resultate. Diese werden anhand zahlreicher klinischer Fälle demonstriert – vom einfachen Eckenaufbau bis zur intentionellen Restauration tief zerstörter Zähne.

Schwerpunkthemen

  • Grundlagen der Ästhetik: Worauf kommt es wirklich an?
  • Komposite:Welches Material ist optimal, welches weniger geeignet?
  • Schichttechnik: einfach oder aufwändig?
  • Perfekt naturgetreue Restaurationsoberfläche: in 3 Minuten machbar?
  • Langzeitergebnisse mit Komposit
  • Komposit nach Zahntrauma: auch bei tiefen subgingivalen Frakturen?
  • Komposit nach Parodontalbehandlung: schwarze Dreiecke beseitigen, Zahnstellung korrigieren
  • Komposit als definitive postendodontische Restauration: mit oder ohne Stift?
  • Komposit im Erosions- und Abrasionsgebiss: Was ist machbar, was ist noch sinnvoll?

Praktischer Teil

Der praktische Teil zielt auf den vorhersehbaren Weg zur unsichtbaren Frontzahnrestauration. Er beinhaltet den Aufbau eines frakturierten Frontzahns am Modell - step by step. Dabei wird der Umgang mit Ästhetikkompositen anhand einer am natürlichen Zahn angelehnten Schichttechnik geübt. Das Erlernen der Herstellung einer naturgetreuen Makro- und Mikromorphologie der Oberfläche ist ein weiteres Ziel.

Ca. 4 Wochen vor Kursbeginn erhält jeder Teilnehmer eine Liste der mitzubringenden Instrumente und Materialien.

Kurs
Frontzahnästhetik in der Praxis: Komposit statt Keramik?
Nummer Punkte
8579 16
Veranstaltungstage
23.06.2017 09:00 - 18:00
24.06.2017 09:00 - 13:00
Referenten
Prof. Dr. Gabriel Krastl
Kursgebühr
Einzelbuchung: 800,-€

Referent

Prof. Dr. Gabriel Krastl