Die prothetische Versorgung des CMD-Patienten

Kurs ist Teil des Curriculum Funktion und Schmerz (funk 3)

Die prothetische Versorgung von CMD-Patienten nach einer Dysfunktionsbehandlung stellt nach aktuellem Kenntnistand, im Gegensatz zu überholten klassischen Vorstellungen, keine unabdingbar notwendige Intervention zur biomechanischen Optimierung der Kieferrelation dar. Sie ist jedoch ohne Einschränkung bei bestehendem oder später erworbenem prothetischem Behandlungsbedarf angezeigt.

Müssen bei diesen CMD-Patienten rekonstruktive Maßnahmen durchgeführt werden, ist allerdings eine Reihe von prozeduralen Modifikationen zu berücksichtigen, die bei gesunden Patienten in der Regel geringerer Aufmerksamkeit bedürfen, als dies bei den vulnerablen CMD-Patienten der Fall ist. Somit stellt die prothetische Rehabilitation dieser Patienten besondere Anforderungen an den Zahnarzt/die Zahnärztin. Die vorgestellten Behandlungsmodifikationen/Verfahren sollen eine möglichst komplikationsarme, schonende und das Adaptationspotenzial möglichst gering beanspruchende Vorgehensweise gewährleisten.

Inhalt

  • Diagnostik (Reliabilität und Validität
  • Bruxismus – die Bedeutung für die prothetische Planung
  • Chirurgie und chronische Schmerzen
  • Prämedikation
  • Provisorische Versorgung in der angestrebten Kieferrelation
  • Übertragungsverfahren
  • Medikation in der Intermediärphase
  • Kinematische Datenerhebung
  • Angemessenes Okklusionskonzept

Das prothetische Vorgehen wird anhand von anschaulichen Fällen dargestellt, wobei  auch die prothetische Versorgung von Patienten mit Bruxismus dargestellt wird.

Kurs
Die prothetische Versorgung des CMD-Patienten
Nummer Punkte
8576 8
Veranstaltungstage
06.10.2017 09:00 - 18:00
Referenten
Prof. Dr. Marc Schmitter
Prof. Dr. Hans-Jürgen Schindler
Kursgebühr
Reihenbuchung: 400,-€
Einzelbuchung: 450,-€