Der Patient und seine Entscheidungsfindung für oder gegen einen implantologischen Eingriff

Dr. Cornelius Brenner, M. A.

Die Entscheidungsfindung des Patienten für oder gegen einen implantologischen Eingriff findet in der Regel außerhalb der Zahnarztpraxis und nicht unmittelbar nach dem ersten Aufklärungsgespräch statt und steht unmittelbar im Zusammenhang emotionaler Beeinflussung.
Der Entscheidungsprozess verläuft mehrstufig und unterscheidet sich abhängig von der Art der gefällten Entscheidung.
Patienten greifen während ihrer Entscheidungsfindung zur erweiterten Orientierung auf Informationen und Erfahrungen aus ihrem persönlichen Umfeld und Medien zurück. Diese Informationsquellen können den Entscheidungsprozess positiv oder aber auch negativ beeinflussen.
Der Implantation zustimmende Patienten benötigen und holen mehr Informationen ein, um zu ihrer Entscheidung zu gelangen. Ein Implantateingriff ablehnende Patient beenden ihren Entscheidungsprozess schneller bringen jedoch im Nachhinein mehr Energie auf, um ihre Entscheidung (vor sich selbst) zu rechtfertigen.
Der Zahnarzt kann auf der Basis einer guten Arzt-Patienten-Bindung dem Patienten weitgehende Hilfeleistungen bei der Entscheidungsfindung anbieten.