Klinische Untersuchung zur Reproduzierbarkeit der Testergebnisse mit Elektronischer Systemdiagnostik

Dr. Harald Maier

Die Elektronische Systemdiagnostik ist eine wissenschaftlich nicht anerkannte Methode. Sie wird in der alternativen Medizin angewandt zur Diagnostik von chronischen Krankheiten und deren Ursachen sowie zur Therapie mittels niederfrequenter elektrischer Impulse und Bestimmung geeigneter Medikamente, meist Homöopathika.
Es wurde experimentell die Reproduzierbarkeit der Testergebnisse überprüft. Die Arbeitshypothese lautete: Die Treffsicherheit der Elektronischen Systemdiagnostik hinsichtlich der Aussage zur Verträglichkeit / Unverträglichkeit von Materialien ist signifikant höher als Würfelwahrscheinlichkeit.
Bei 52 Testpersonen mit allergischer Diathese wurde nach einem Basisausgleich in einem offenen Testgang die Verträglichkeit gegenüber einer Mischung aus zehn Top-Allergenen geprüft. Nach diesem ersten Testgang wurden neun Testpersonen aus der Studie als ungeeignet ausgeschlossen, weil keine oder keine eindeutige Resonanz bei Konfrontation mit dem Verum aufgetreten war, sodass 43 Probanden in den unmittelbar anschließenden Blindtest aufgenommen wurden.
Ziel dieses zweiten Testganges war es, die im offenen Test als unverträglich diagnostizierte Allergenmischung im Vergleich zu einem Placebo im Blindtest zu identifizieren. Die Reproduzierbarkeit der Testungen war in 20 der insgesamt 43 Fälle erfolgreich. Dieses Ergebnis bestätigt nicht die Arbeitshypothese, d.h. die Reproduzierbarkeit der Testergebnisse entspricht der Würfelwahrscheinlichkeit.