Schnarchtherapie mit Protrusionsschienen

Ein retrospektiver Vergleich des Behandlungserfolges bei Schienenwechsel mit IST–Schiene und TAP-T-Schiene

Dr. Ulrich G. Burgard

Schnarchen ist ein weit verbreitetes Phänomen. Es betrifft hauptsächlich Männer im mittleren Lebensalter als auch Frauen. Es können Geräuschpegel bis 70 Dezibel erreicht werden. Das Schnarchen entsteht durch Zurücksinken des Unterkiefers. Dadurch wird der oropharyngeale Raum eingeschränkt. Der Strömungsfluß der Luft erhöht sich. Dadurch kommt es zum Flattern des weichen Gaumens. Dies erzeugt * die Geräusche. Sinkt der Zungengrund noch weiter zurück, kommt es zum völligen Verschluß. Die Atmung ist unterbrochen. 
Eine Maßnahme zur Stabilisierung des oropharyngealen Raumes ist das Tragen von Protrusionsschienen. Es wurden die IST- und die TAP-T-Schiene getragen. Die Männer waren im Mittel 41,3 Jahre alt. Das mittlere Gewicht betrug 91,0 kg. Der Bodymaßindex war im Mittel 28,2. Der AHI- Index belief sich unter 5. Das Tragen der Schienen verminderte die Störung durch die Schnarchgeräusche im Mittel im 62,8 % und im Medianwert um 86,6 %. Es zeigte sich, daß die TAP-T-Schiene der IST" Schiene überlegen ist in der Handhabung durch den Patienten. 
Die Auswertung der Schnarchreduktion der Somnographie ergab einen Wert
von 67 %. Durch die Schienen gibt es ein gutes Therapiemittel, die Geräusche ganz zu beseitigen oder wenigstens stark zu reduzieren. Das soziale Leben wird dadurch harmonisiert, ohne daß chirurgische Eingriffe getätigt werden.